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Montag, 28. Juni 2010

Utopische Realpolitik
Die Neue Linke in Lateinamerika

20 Jahre nach dem Ende der „realsozialistischen“ Staaten Osteuropas machen die Linken in Lateinamerika neue Hoffnung auf Veränderungen. Die Entwicklungen in Venezuela, Bolivien, Ecuador oder Chiapas können die erlahmte Bewegung für eine bessere Welt auch hierzulande neu in Gang bringen. Sie regen, richtig verstanden und analysiert, zu praktischer Kritik an den überholten Prinzipien der erstarrten alten Linken an und zeigen neue Wege auf. Denn es gelingt der Neuen Linken ganz im Sinne Che Guevaras, realistisch zu bleiben und das Unmögliche zu versuchen.

Hugo Chávez, Evo Morales und Rafael Correa aber auch Subcomandante Marcos sind, so die These dieses Buches, utopische Realpolitiker. Sie haben sich gemeinsam mit ihrer jeweiligen Basis auf den Weg gemacht, eine wirklich andere Welt möglich zu machen, in der nicht das Kapital sondern der Mensch und seine allseitige Entwicklung im Mittelpunkt stehen wird – wenn die Bewegungen Erfolg haben.

Helge Buttkereit hat dazu ein Buch geschrieben, das er bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Saarbrücken vorstellen wird. In der Studie werden erstmals die unterschiedlichen aktuellen Bewegungen untersucht, deren Prinzipien von Selbstorganisation, solidarischer Ökonomie und neuem Internationalismus analysiert. Kenntnisreich widmet sich Buttkereit dem so genannten "Sozialismus im 21. Jahrhundert".

Beginn 18 Uhr, Eintritt frei

Kooperationspartner ATTAC-Saar

Veranstaltungsort:
Geschäftsstelle der
Peter Imandt Gesellschaft & Rosa Luxemburg Stiftung Regionalbüro Saarland
Futterstraße 17-19
66111 Saarbrücken

Tel. 0049 (0) 681-5953892
Handy 0049 (0) 160-95209435